Füllungstherapie

Wenn Karies entfernt werden muss, entscheidet sich, wie viel vom Zahn übrig bleibt. Wir arbeiten so, dass es möglichst viel ist – und manchmal ganz ohne Bohren.

Kariesinfiltration – behandeln, ohne zu bohren

Nicht jede Karies muss ausgebohrt werden. Im frühen Stadium, wenn der Schmelz angegriffen ist, aber noch kein Loch entstanden ist, lässt sich die Stelle mit einem dünnflüssigen Kunststoff versiegeln. Er dringt in den porösen Schmelz ein und härtet darin aus. Das kann das Fortschreiten aufhalten, ohne dass Zahnsubstanz verlorengeht. Bekannt ist das Verfahren unter dem Namen Icon.

Ohne Bohren, meist ohne Betäubung. Die Voraussetzung ist, dass die Stelle früh gefunden wird – ist erst ein Loch entstanden, hilft nur noch die Füllung.

Weiße Flecken an den Schneidezähnen

Dieselbe Technik lässt sich bei weißen Flecken einsetzen, wie sie etwa nach einer Zahnspange zurückbleiben. Der Kunststoff gleicht die Lichtbrechung im Schmelz an, wodurch sich der Fleck der Umgebung annähert. Wie gut das gelingt, hängt von Tiefe und Ursache ab – manchmal verschwindet er fast vollständig, manchmal wird er nur blasser. Wir sehen uns das vorher an und sagen Ihnen, was zu erwarten ist.

Häufig lässt sich das Ergebnis verbessern, wenn vorher gebleicht wird: Der Zahn ringsum wird heller, der Unterschied zum Fleck damit kleiner. Zwischen beiden Behandlungen liegen dann etwa zwei Wochen. Auch bei bräunlichen Verfärbungen, wie sie bei einer Schmelzbildungsstörung vorkommen können, ist dieser Weg in ausgewählten Fällen einen Versuch wert. Mehr zum Bleaching

Die Kariesinfiltration ist eine Privatleistung; die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen sie leider nicht.

Füllungen

Ist bereits ein Loch entstanden, wird die Karies entfernt und der Zahn wieder verschlossen. Wir nehmen dabei nur weg, was erkrankt ist – gesunde Substanz bleibt stehen.

Gefüllt wird mit Komposit, einem zahnfarbenen Material mit feinen Keramikanteilen. Es wird in mehreren dünnen Schichten aufgebaut und mit dem Zahn verklebt, statt nur hineingelegt zu werden. Dadurch stabilisiert es den Zahn zusätzlich und lässt sich in Farbe und Form an den natürlichen Zahn anpassen.

Amalgam verwenden wir nicht – seit Anfang 2025 ist seine Verwendung in der EU ohnehin bis auf begründete Einzelfälle untersagt.

Wenn eine Füllung nicht mehr trägt

Bei größeren Defekten stößt eine Füllung an ihre Grenzen. Dann fertigt unser Partnerlabor in Pegnitz ein Inlay aus Keramik, das passgenau eingeklebt wird und farblich kaum auffällt. Ist zu wenig Zahn vorhanden, um ein Inlay zu tragen, kommen Teilkrone oder Krone infrage. Mehr zum Zahnersatz

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0951 290804

Was eine Behandlung kostet, besprechen wir vorher mit Ihnen – nicht, wenn sie schon läuft.