3D-Röntgen (DVT)
Manche Fragen lassen sich auf einem flachen Röntgenbild nicht beantworten. Eine dreidimensionale Aufnahme zeigt Kiefer und Zähne so, wie sie tatsächlich im Raum liegen – und macht damit planbar, was sonst Erfahrungssache bliebe.
Manche Fragen lassen sich auf einem flachen Röntgenbild nicht beantworten. Eine dreidimensionale Aufnahme zeigt Kiefer und Zähne so, wie sie tatsächlich im Raum liegen – und macht damit planbar, was sonst Erfahrungssache bliebe.
Ein flaches Bild zeigt die Höhe des Kieferknochens, nicht seine Breite. Erst dreidimensional lässt sich beurteilen, ob ein Implantat ohne Knochenaufbau möglich ist – oder eben nicht.
Der Verlauf des Unterkiefernervs und die Ausdehnung der Kieferhöhle lassen sich millimetergenau bestimmen. Das ist der Unterschied zwischen Abschätzen und Wissen.
Zusätzliche Wurzelkanäle und entzündliche Veränderungen an Wurzelspitzen liegen auf zweidimensionalen Aufnahmen häufig hinter anderen Strukturen – und bleiben dort unentdeckt.
Die Aufnahme ist bei uns kein Einzelbefund, sondern der Anfang einer durchgehenden digitalen Kette. Vier Schritte, alle im Haus:
3D-Röntgen und digitaler Abdruck mit dem Intraoralscanner. Ohne Abformlöffel und ohne Abformmasse.
Beide Datensätze werden übereinandergelegt. Am Bildschirm legen wir die Implantatposition fest – nach dem vorhandenen Knochen und nach dem späteren Zahnersatz zugleich.
Die geplante Position übertragen wir in eine Schablone, die wir in der Praxis selbst drucken. Kein externes Labor, keine Versandwege.
Die Schablone führt den Bohrer genau in die geplante Position. Der Eingriff wird dadurch kürzer und präziser, und häufig genügt ein kleinerer Zugang.
Zum Strahlenschutz
Eine dreidimensionale Aufnahme entsteht bei uns nicht routinemäßig, sondern nur dann, wenn die Fragestellung sie erfordert. Das schreibt der Strahlenschutz so vor, und wir halten uns daran.
Kommt sie zum Einsatz, wählen wir das kleinstmögliche Aufnahmevolumen: Dargestellt wird nur der Bereich, um den es tatsächlich geht.
Wir fertigen dreidimensionale Aufnahmen auch auf Zuweisung an. Sie erhalten den Datensatz als DICOM oder im nativen Format unseres Geräts – je nachdem, womit Sie weiterarbeiten.
Auf Wunsch übernehmen wir zusätzlich die implantologische Planung oder die Implantation selbst. Die prothetische Versorgung bleibt in diesem Fall selbstverständlich bei Ihnen – Ihre Patientin oder Ihr Patient kommt zu Ihnen zurück.
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